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Ausflug des Jugend-Rot-Kreuzes zum Kletterpark nach Enzklösterle

Statt eines Zelt-Wochenendes ging es dieses Jahr mit unseren Jugendlichen nach Enzklösterle in den Hochseilgarten.

Nach einer kurzen Einführung und ausgerüstet mit Helm und Klettergürtel ging es zur "Teamleiter", einer frei schwebenden Leiter aus Balken, die es galt im Zweierteam zu erklimmen. Blöd war nur, dass sich die Abstände nach oben vergrößerten.

Aber passieren konnte nichts, man war ja gesichert und es galt halt sich "unterwegs" zu helfen - halt ein Team zu bilden. Einziges Hilfsmittel war ein zusätzliches Seil.

Jeder machte mit, auch die etwas Vorsichtigen und wie man in den Bildern sieht, hing unser Wolfgang wie ein nasser Sack auf den Balken.

Nach diesem Teil konnte dann jeder wie er lustig war über verschiedene Parcours klettern, sich über schwankende Balken hangeln oder aufgehängt an einer Seilrolle durch den Wald schwingen. Das machte Spaß - wie man an den fröhlichen Gesichtern erkennen konnte. Mancher machte die Strecke auf mehrmals.

Leider war es zu windig, so dass man die Seilbahn über das ganze Tal nicht benutzen konnte.

Nach einem gemeinsamen Abschlussessen war der Tag auch schon wieder vorrüber.

Mal sehen, was nächstes Jahr Interessantes ansteht.

Wie fühlt es sich an, plötzlich sehr alt zu sein?

 

Jugendliche können es sich nur sehr schwer vorstellen, alt zu sein und Einschränkungen des Alters zu haben:

"Ich höre nicht mehr so gut."  "Mir sind die Arme oder Beine schwer."  "Ich könnte auch doch besser sehen."

Dies alles kann man mit GERT simulieren, einem Anzug, der die Probleme des Alters erahnen lässt.

Dank der Unterstützung von Frau Kremer und Frau Jahn vom Johanneshaus in Öschelbronn konnten wir mit dem Jugend-Rot-Kreuz dies hautnah erleben.

Allein schon das Anziehen der schweren Ausrüstung brachte manchen ins Schwitzen.

So locker wie am Anfang gedacht, ging es dann beim Treppen steigen doch nicht.

Schritt für Schritt, die Hand am Geländer ging es treppauf und treppab. Nach dem Ausruhen ging das Aufstehen auch nicht mehr so schwungvoll wie gewohnt.

Spezielle Handschuhe lösten ein Muskelzittern aus. Die Schrift wurde plötzlich wackeliger, die Zeitung wackelte beim Lesen und Sprudel einschenken bereitete plötzlich Probleme. Verschärft wurde das Ganze noch, wenn man eine spezielle Brille trug, die Grauen oder Grünen Star simulierte.

Jeder unserer Jugend-Rot-Kreuzler durfte das alles am eigenen Leib erfahren. Die Resonanz war sehr groß, wie die vielen Fragen am Ende des Abends zeigten.

Herzlichen Dank an Frau Kremer und Frau Jahn für die Mühe und die überaus freundliche Aufnahme. Vielleicht kommen wir mit den aktiven Ehrenamtlichen mal wieder.

Lukas in voller Montur

Felix beim Treppensteigen

Jasmin mit eingeschränkter Sehfähigkeit

Die ganze Mannschaft

R T W beim Schulsanitätsdienst in Heimsheim

 

Als Anfang des Jahres unser EH Ausbilder Wolfgang Schmidt 20 Schüler der Ludwig-Uhland Schule in Heimsheim in Erster Hilfe ausbildete, war klar, dass damit sein Engagement noch nicht beendet war.

Nun war er zusammen mit den Bereitschaftsleiter Detlev Warmut vom DRK Heimsheim wieder vor Ort, um den Schülern einen Rettunswagen vorzustellen.

Doch bevor es richtig los gehen konnte, fuhr der RTW mit Sondersignal vom Schulhof zu einem Einsatz in Heimsheim.

Eine gute halbe Stunde später war er wieder da, berichtete von seinem Einsatz und den verschiedensten Einsätzen, zu denen das DRK Heimsheim rund 120 mal im Jahr gerufen wird.

Ganz neugierig waren die Schulsanitäter was denn nun alles in so einem Fahrzeug drin ist. "Was ist in der roten Tasche?" Was im Schrank hinter Ihnen?" "Wie geht das mit der Trage, wie kommt die raus aus dem Auto?"

Geduldig beantwortete Detlev Warmut alle Fragen und selbstverständlich wurde die Trage auch aus dem Auto geholt. Nur drauf legen wollte sich dann doch keiner.

Nachdem alles Fragen beantwortet waren, musste auch noch das Martinshorn ertönen. In unmittelbarer Nähe ist das dann ganz schön laut.

Mit einem herzlichen Danke schön wurden Detlev Warmut und Wolfgang Schmidt verabschiedet, der den nächsten Termin im September schon ausgemacht hat.

So sieht die rote Tasche von innen aus

Erklären der Trage

Erinnerungsfoto

Ausbildung zu kompetenten Helfern Schulsanitäter an der LUS Heimsheim

 

Verbände anlegen, weitere Hilfsmaßnahmen einleiten, trösten - in den Pausen, bei Schulveranstaltungen und bei Ausflügen, Schüler der Ludwig-Uhlandschule übernehmen als Schulsanitäter vielerlei Aufgaben.

An mehreren Tagen wurden jetzt, wie auch in den vergangenen Jahren, weitere Schüler zu  "Schulsanis" ausgebildet. Erneut zeigte es sich, wie viele Schüler der LUS bereit sind, sich sozial zu engagieren: es gab über 60 Bewerbungen für 20 Plätze.

Wolfgang Schmidt, Ausbilder vom DRK Neuhausen, leitete den Kurs routiniert und humorvoll. Er zeigte wie man die Erstversorgung von Wunden fachmännisch durchführt, wie man einen Notruf richtig absetzt und mit Verletzten so umgeht, dass sie sich in sicheren Händen fühlen. Eine super Ausbildung mit Informationen vom erfahrenen Profi.

Zum Mittagessen gab es Pizza, denn der Kurs reichte bis in den Nachmittag.

Während der Ausbildung übergab Wolfgang Schmidt als Spende der Barmer Ersatzkasse einen Ersthelferkoffer, der nun zunächst  dem mobilen Team in den großen Pausen Unterstützung bieten wird.

Doch das war längst nicht alles. Bereits am nächsten AG-Nachmittag geht es weiter mit einer Fortbildung in Reanimation, an der auch die "alten Sanis" teilnehmen.

Wolfgang Schmidt wird auch weitere AGs gestalten.

Wir bedanken uns bei ihm und den engagierten Schülern, die nun eine wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen, der auch über die Schule hinaus eine wichtige Bedeutung zukommt.