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Reanimation mit Herzdruckmassage

Seit dem Sommer hat das DRK 15 kleine Übungspuppen für die Herzdruckmassage.

Dies ist eine Projekt des Landes Baden-Württemberg. Jeden Tag sterben in Deutschland 150 Patienten am Herzinfarkt oder an anderen Herzerkrankungen.

Ein Großteil davon könnte durch sofortige Reanimation gerettet werden.

Ausbilder Wolfgang Schmidt hatte die Freiwillige Feuerwehr Hamberg zu einem Übungsabend eingeladen.

Dabei wurde zunächst noch einmal die stabile Seitenlage geübt und dann drückten die Feuerwehrler zum Takt von Helene Fischers "Atemlos"  vier Minuten lang das Herz der Übungspuppe. Manch einer kam in dieser kurzen Zeit schon ins Schwitzen.

Sicherlich wird jeder beim Hören von "Atemlos" sofort an die Reanimation denken.

Gemeinsame Übung des Roten Kreuzes mit der Feuerwehr

Mit Blaulicht und Sirene rückten die Feuerwehr zusammen mit dem Rettungswagen des Roten Kreuzes zum alten Häckselplatz in Steinegg aus.

Es war aber nur eine große gemeinsame Übung: Drei Autos waren auf einer Kreuzung zusammen gestoßen und es galt fünf Verletzte zu versorgen. Einsatzleiter des DRK vor Ort war Florian Lang, der alles organisieren, überwachen und auch selbst Hand anlegen musste. Die restlichen fünf Rot-Kreuzler mussten sich um einen bewußtlosen Fahrer kümmern, der dann auch noch reanimiert werden musste. Platzwunden, Atemnot, Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung waren bei den andern Verletzten zu versorgen. Ein verwirrter Beifahrer musste ebenfalls betreut werden.

In der Realität wären wir von weiteren Rettungsfahrzeugen, einem Notarzt und einem Hubschrauber unterstützt worden.

Dank den Mimen des Jugend-Rot-Kreuzes waren die Verletzungen auch realistisch geschminkt worden und sie selbst haben die Beschwerden sehr gut simuliert.

Die Versorgung der Verletzten klappte bestens, ebenso die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr. Der Steinegger Abteilung auch noch ein herzliches Danke schön für die Verpflegung bei der abschließenden Besprechung.

Ausflug des Jugend-Rot-Kreuzes zum Kletterpark nach Enzklösterle

Statt eines Zelt-Wochenendes ging es dieses Jahr mit unseren Jugendlichen nach Enzklösterle in den Hochseilgarten.

Nach einer kurzen Einführung und ausgerüstet mit Helm und Klettergürtel ging es zur "Teamleiter", einer frei schwebenden Leiter aus Balken, die es galt im Zweierteam zu erklimmen. Blöd war nur, dass sich die Abstände nach oben vergrößerten.

Aber passieren konnte nichts, man war ja gesichert und es galt halt sich "unterwegs" zu helfen - halt ein Team zu bilden. Einziges Hilfsmittel war ein zusätzliches Seil.

Jeder machte mit, auch die etwas Vorsichtigen und wie man in den Bildern sieht, hing unser Wolfgang wie ein nasser Sack auf den Balken.

Nach diesem Teil konnte dann jeder wie er lustig war über verschiedene Parcours klettern, sich über schwankende Balken hangeln oder aufgehängt an einer Seilrolle durch den Wald schwingen. Das machte Spaß - wie man an den fröhlichen Gesichtern erkennen konnte. Mancher machte die Strecke auf mehrmals.

Leider war es zu windig, so dass man die Seilbahn über das ganze Tal nicht benutzen konnte.

Nach einem gemeinsamen Abschlussessen war der Tag auch schon wieder vorrüber.

Mal sehen, was nächstes Jahr Interessantes ansteht.

Wie fühlt es sich an, plötzlich sehr alt zu sein?

Jugendliche können es sich nur sehr schwer vorstellen, alt zu sein und Einschränkungen des Alters zu haben:

"Ich höre nicht mehr so gut."  "Mir sind die Arme oder Beine schwer."  "Ich könnte auch doch besser sehen."

Dies alles kann man mit GERT simulieren, einem Anzug, der die Probleme des Alters erahnen lässt.

Dank der Unterstützung von Frau Kremer und Frau Jahn vom Johanneshaus in Öschelbronn konnten wir mit dem Jugend-Rot-Kreuz dies hautnah erleben.

Allein schon das Anziehen der schweren Ausrüstung brachte manchen ins Schwitzen.

So locker wie am Anfang gedacht, ging es dann beim Treppen steigen doch nicht.

Schritt für Schritt, die Hand am Geländer ging es treppauf und treppab. Nach dem Ausruhen ging das Aufstehen auch nicht mehr so schwungvoll wie gewohnt.

Spezielle Handschuhe lösten ein Muskelzittern aus. Die Schrift wurde plötzlich wackeliger, die Zeitung wackelte beim Lesen und Sprudel einschenken bereitete plötzlich Probleme. Verschärft wurde das Ganze noch, wenn man eine spezielle Brille trug, die Grauen oder Grünen Star simulierte.

Jeder unserer Jugend-Rot-Kreuzler durfte das alles am eigenen Leib erfahren. Die Resonanz war sehr groß, wie die vielen Fragen am Ende des Abends zeigten.

Herzlichen Dank an Frau Kremer und Frau Jahn für die Mühe und die überaus freundliche Aufnahme. Vielleicht kommen wir mit den aktiven Ehrenamtlichen mal wieder.

Lukas in voller Montur

Felix beim Treppensteigen

Jasmin mit eingeschränkter Sehfähigkeit

Die ganze Mannschaft

R T W beim Schulsanitätsdienst in Heimsheim

Als Anfang des Jahres unser EH Ausbilder Wolfgang Schmidt 20 Schüler der Ludwig-Uhland Schule in Heimsheim in Erster Hilfe ausbildete, war klar, dass damit sein Engagement noch nicht beendet war.

Nun war er zusammen mit den Bereitschaftsleiter Detlev Warmut vom DRK Heimsheim wieder vor Ort, um den Schülern einen Rettunswagen vorzustellen.

Doch bevor es richtig los gehen konnte, fuhr der RTW mit Sondersignal vom Schulhof zu einem Einsatz in Heimsheim.

Eine gute halbe Stunde später war er wieder da, berichtete von seinem Einsatz und den verschiedensten Einsätzen, zu denen das DRK Heimsheim rund 120 mal im Jahr gerufen wird.

Ganz neugierig waren die Schulsanitäter was denn nun alles in so einem Fahrzeug drin ist. "Was ist in der roten Tasche?" Was im Schrank hinter Ihnen?" "Wie geht das mit der Trage, wie kommt die raus aus dem Auto?"

Geduldig beantwortete Detlev Warmut alle Fragen und selbstverständlich wurde die Trage auch aus dem Auto geholt. Nur drauf legen wollte sich dann doch keiner.

Nachdem alles Fragen beantwortet waren, musste auch noch das Martinshorn ertönen. In unmittelbarer Nähe ist das dann ganz schön laut.

Mit einem herzlichen Danke schön wurden Detlev Warmut und Wolfgang Schmidt verabschiedet, der den nächsten Termin im September schon ausgemacht hat.

So sieht die rote Tasche von innen aus

Erklären der Trage

Erinnerungsfoto

Große Einsatzübung des DRK in Steinegg

"Mithilfe beim Aufbau eines Verbandsplatzes und Versorgung der Verletzten." So lautete die Aufgabe, die am frühen Samstag Nachmittag unseren Einsatzleiter ereilte.

In der Steinegger Schule hat es im Chemiesaal einen Unfall mit mehreren Verletzten gegeben.

Bereits 7 Minuten später waren unsere Sanitäter vor Ort, das Behandlungszelt war schnell auf dem Schulhof aufgebaut und eingerichet. Kurz danach wurden die ersten Verletzten übergeben, darunter ein Schüler mit Atemproblemen und Schmerzen in der Brust. Er wurde mit einer unterstützenden Sauerstoffgabe versorgt und seine Prellung an der Brust behandelt.

Ein weiterer Verletzter hatte eine Kopfplatzwunde, in der ein Glassplitter steckte.
Er muss wohl ziemlich nahe am Experimentiertisch gesessen haben. Auch er wurde im Behandlungszelt versorgt.

Der nächste Schüler wurde auf der Trage vor die Schule gebracht. Er hatte sich im Gedränge den Knöchel verletzt.

Ebenfalls eine Platzwunde musste bei einer Schülerin versorgt werden, bis zuletzt die bewußtlose Lehrerin auf der Trage ins Behandlungszelt gebracht wurde. Nach kurzer Kontrolle der Vitalfunktionen wurde sie in die stabile Seitenlage gebracht.
Das war eine sogenannte "Lebensrettende Sofortmaßnahme". Die Verbrennungen im Gesicht und an der Hand wurden keimfrei abgeckt undgekühlt.

Leider machte der Kreislauf der Verletzten nicht mit: Kreislaufstillstand. Sofort wurde mit der Reanimation begonnen (Diese fand natürlich an einer Übungspuppe statt).

Alle Verletzten wurden namentlich registriert, bereit zur Übergabe an das inzwischen eingetroffene Rettungsteam samt Notarzt.

Eine Übung wie diese zeigt auf, wo noch Optimierungsbedarf vorhanden ist.
Damit im Ernstfall alles reibungslos verlaufen kann, sind solche Einsatzübung hilfreich und sinnvoll.

Insgesamt waren 15 Einsatzkräfte vor Ort, darunter erfreulicherweise auch 6 Jugendliche des Jugend-Rot-Kreuz, teils als Opfer, teils bei der Versorgung der Verletzten.

Unseren Abschluss bildete dann ein gemütliches Pizza Essen in Hamberg.

Allen Teilnehmern ein herzliches Dankeschön, ganz besonders Michael Öttinger,
unserem Teamleiter der Einsatzeinheit 4 vom DRK Mühlacker.

Zeltaufbau

noch kann er lachen, gleich wird  es ernst

die ersten Verletzten werden übernommen

Versorgung der Verletzten

stabile Seitenlage auf der Trage

die bewußtlose "Lehrerin"

Reanimation mit Defi an der Übungspuppe

"Platzwunde"

beim Wundschminken

Das "Verletztenbänkchen"

Abschlussbesprechung mit Micha Öttinger

Ausbildung zu kompetenten Helfern Schulsanitäter an der LUS Heimsheim

Verbände anlegen, weitere Hilfsmaßnahmen einleiten, trösten - in den Pausen, bei Schulveranstaltungen und bei Ausflügen, Schüler der Ludwig-Uhlandschule übernehmen als Schulsanitäter vielerlei Aufgaben.

An mehreren Tagen wurden jetzt, wie auch in den vergangenen Jahren, weitere Schüler zu  "Schulsanis" ausgebildet. Erneut zeigte es sich, wie viele Schüler der LUS bereit sind, sich sozial zu engagieren: es gab über 60 Bewerbungen für 20 Plätze.

Wolfgang Schmidt, Ausbilder vom DRK Neuhausen, leitete den Kurs routiniert und humorvoll. Er zeigte wie man die Erstversorgung von Wunden fachmännisch durchführt, wie man einen Notruf richtig absetzt und mit Verletzten so umgeht, dass sie sich in sicheren Händen fühlen. Eine super Ausbildung mit Informationen vom erfahrenen Profi.

Zum Mittagessen gab es Pizza, denn der Kurs reichte bis in den Nachmittag.

Während der Ausbildung übergab Wolfgang Schmidt als Spende der Barmer Ersatzkasse einen Ersthelferkoffer, der nun zunächst  dem mobilen Team in den großen Pausen Unterstützung bieten wird.

Doch das war längst nicht alles. Bereits am nächsten AG-Nachmittag geht es weiter mit einer Fortbildung in Reanimation, an der auch die "alten Sanis" teilnehmen.

Wolfgang Schmidt wird auch weitere AGs gestalten. Wir bedanken uns bei ihm und den engagierten Schülern, die nun eine wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen, der auch über die Schule hinaus eine wichtige Bedeutung zukommt.

Harmonische Jahresversammlung mit einigen Überraschungen

Eine unerwartete Ehrung bekam der Bereitschaftsleiter vom DRK-Ortsverein Neuhausen, Wolfgang Schmidt, von seinem Vorsitzenden Reinhold Auer, bei der Jahreshauptversammlung im Hamberger Sportheim mit Urkunde und Fachutensilien ausgesprochen.

Der langgediente Rot-Kreuz-Mann Schmidt wurde in der Steinegger Flüchtlingsunterkunft zum Geburtshelfer. Das erste Mal in seiner Sanitäterlaufbahn.  Das nahm Reinhold Auer am Schluss der Hauptversammlung der DRK-Ortsgruppe Neuhausen zum Anlass für eine besondere Ehrung. Dazu hatte Vorsitzender Auer eine Urkunde fertiggestellt vom „Bund Neuhausener Hebammer“. Darin wurde Wolfgang Schmidt zum Ehren-Hebammer ernannt und bekam für künftige Entbindungen auch gleich die notwendige fachliche Ausrüstung: Stethoskop, lange Handschuhe und ein Täschchen.

Wie gut man sich im DRK-Ortsverein versteht, zeigte auch diese kleine Geste.

Zuvor gab Bereitschaftsleiter Wolfgang Schmidt seinen Bericht ab und auch den des Jugendleiters. Zusammen mit Steffen Haug betreut er die elf Jugendlichen. Im April soll es eine große Übung für die Jugendlichen geben.

Allein im vergangenen Jahr konnte der Ortsverein drei neue Jugendliche dazu bekommen. Am "Blaulichttag" kurz vor den Herbstferien besuchte Wolfgang Schmidt zusammen mit dem Jugend-Rot-Kreuz die Viertklässler der Grundschule und führte ein nwenig in die Erste Hilfe ein. Die Grundschüler waren beeindruckt.

„Unsere Jugendlichen sind mit Eifer dabei“, berichtete der Bereitschaftsleiter stolz. Im vergangenen Jahr haben die Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen zehn und 19 Jahren 667 Dienststunden geleistet.

Kassierer Axel Wendt berichtete, dass ein Verlust von 2014 mit Spenden im vergangenen Jahr wieder ausgeglichen werden konnte. Besonders dankbar ist der Ortsverein über die Hilfe von Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft beim Leeren der Altkleidercontainer. Dies war mit über 170 Stunden doch sehr beachtlich.

Wolfgang Schmidt hat im vergangenen Jahr 332 Stunden mit der Betreuung der Asylbewerber in den Flüchtlingsunterkünften Steinegg und Neuhausen aufgewendet.

Schriftführer Steffen Haug berichtete von 26,8 Tonnen Altkleider, die in den Containern 2015 gesammelt worden sind. Dreieinhalb Tonnen mehr als 2014.

Die Helfer vor Ort hatten im letzten Jahr 20 Einsätze. Bereitschaftsleiter Schmidt führte zwölf Erste-Hilfe-Kurse durch. Darüber hinaus hat er mit einer Kollegin einen Schul-Sanitäts-Dienst in der Pforzheimer Otterstein Werk-Realschule eingerichtet.

Max Köppen wurde vom Kreisjugendleiter Kai Jombor für fünf Jahre und Alexandra Lehstmann sowie Denis Zordic für drei Jahre im Jugend-Rot-Kreuz geehrt.

Bei den Wahlen wurde Vorsitzender Reinhold Auer wieder gewählt. Neue Schriftführerin ist Steffi Bogner, Kassierer bleibt Axel Wendt und Steffen Haug und Bennet Neuhäuser wurden zu Kassenprüfern bestellt. Bei einem der nächsten Dienstabende sollen Bereitschaftsleiter Wolfgang Schmidt und Stellvertreterin Jasmin Wegmann in ihre Ämter gewählt und bestätigt werden.

Unser neuer Vorstand

Unsere treue und fleißige Jugend

Text / Bilder: Heinz Richter Pforzheimer Kurier

Die Roten Knilche beim Mensch-ärgere-dich-nicht Turnier der LIONS

Die Roten Knilche

beim Mensch-ärgere-dich-nicht Turnier

der LIONS

Das sitzen sie noch friedlich vor dem Spiel beisammen und freuen sich auf die Spielrunden.

"Schlagen hat Vorrang!!" Manch einer vergaß das in der Aufregung, weil er ganz schnell ins rettende Haus wollte. Schwuppdiwupp war sein Männchen draußen und er hat sich bestimmt ein wenig über seine Schusseligkeit geärgert.

Kurz vor Spielende flog dann der eine oder andere auch wieder raus, weil ihm partout die EINS nicht gelingen wollte um heimzukommen.

Aber da alles für einen guten Zweck war, überwog der Spaß und für den 12. bzw. den 17. Platz gab es ja auch noch für jeden einen netten Preis.

Im letzten Jahr war das DRK nur mit einer Mannschaft vertreten, dieses Jahr waren es schon zwei. Wie das wohl nächstes Jahr aussehen wird?

Neuer Schulsanitätsdienst an der Otterstein-Werkrealschule:

„Jeder kann jedem helfen“

Wenn sich Yarlin, Parween und Aymen ihre leuchtend gelben Westen anziehen, dann werden sie glatt ein Stück größer. Die drei sind stolz darauf, zum neuen Schulsanitätsdienst-Team an der Pforzheimer Otterstein-Werkrealschule zu gehören.

Von der BARMER GEK mit einer professionellen Sanitätstasche ausgestattet, kann es für die 14 Schulsanitäter nun endlich so richtig los gehen. Bereits im vergangenen Schuljahr wurden die Jugendlichen der Klassenstufen 6 bis 8 von Wolfgang Schmidt, Ausbilder im DRK Neuhausen, in Erster Hilfe fit gemacht. Ihre Lehrerin Elena Mahler, die selbst auch ehrenamtlich beim Roten Kreuz aktiv ist, leitet die so genannte  „Sani-AG“, die einmal pro Woche nachmittags stattfindet. Da geht es dann zum Beispiel darum, Wundversorgung zu üben, wie wichtig Hygiene dabei ist, erkrankte Personen zu betreuen und einen Notruf richtig abzusetzen. Sogar das Defibrillieren haben die Jungen und Mädchen geübt.

Zusammen mit Wolfgang Schmidt hat sie noch einiges vor in den nächsten Monaten: Die Integrierte Leitstelle wollen sie mit den Schülern besuchen und sich beim DRK-Kreisverband einen Rettungswagen ganz aus der Nähe anschauen – damit sie wissen, wie der Arbeitsalltag der Profis aussieht.

Wenig Einsätze beim HAU HU Umzug

Zum ersten Mal konnten wir unser Zentrallager im Schwalbennest aufschlagen. Feldbetten, Decken, Eimer und natürlich auch eine komplette Sanitästausrüstung fanden dort ausreichend Platz.

Rettunssanitäter Stefan Lichtblau hielt hier die Stellung und hatte neben zwei "Schnapsleichen" nicht allzu viel zu tun.

Auf den Straßen bot sich das gleiche Bild. Eine bewußtlose Jugendliche wurde mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Auch der Sanitästdienst in der Monbachhalle blieb ereignislos.

Vielleicht war das Alles auf die gute Vor- und Zusammenarbeit von Polizei, Gemeinde, Polizei, Sicherheitsdienst und dem Roten Kreuz zurückzuführen.

Herzlichen Dank an die DRKler für ihre gute Arbeit.

"Wer ist denn nun die Hex´?

Auch das Jugend-Rot-Kreuz war dabei!

Der Rest der Mannschaft

Amar war schneller als der Rettungswagen

DRK-Bereitschaftsleiter Wolfgang Schmidt ist überglücklich über eine Geburt in der Flüchtlingsunterkunft in Steinegg, bei der er dem kleinen Amar auf die Welt geholfen hat. Zwar war der Rettunswagen schon unterwegs, aber Amar war schneller.

Shitay Mitiku, die Mutter, war zwar am Tag vorher noch bei ihrer Frauenärztin. Aber die beruhigte sie. Das Baby kommt noch nicht. Trotzdem rief sie bei den ersten Schmerzen Wolfgang Schmidt an, der sie dann schon in den Wehen antraf.

Zusammen mit Irmela Nagel, der Sozialarbeiterin, wurde alles vorbereitet. "Baby kommt, Baby kommt" stammelte Mitiku. "Da war das Köpfchen schon zu sehen. Es hat auch gleich geschrien. Wir haben es in Handtücher gewickelt und der Mutter gegeben", berichtete der Beritschaftsleiter weiter.

Inzwischen war der Rettungsdienst eingetroffen und übernahm alles Weitere. Wenig später traf auch der Notarzt ein.

Mutter und Baby wurden ins Krankenhaus gebracht. Zwei Tage später konnte Wolfgang Schmidt die beiden schon wieder abholen.

Im April und Mai stehen die nächsten Geburten an. Hoffentlich reicht dann die Zeit für die Fahrt ins Krankenhaus.

(Text gekürzt: Richter PK, Foto ebenso)

Voller Stolz die Eltern mit Geburtshelfer Wolfgang Schmidt