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DRK Neuhausen als Teil der Einsatzeinheit bei der Tunnelübung in Zaisersweier

Reges Treiben herrschte in der Nacht von Samstag auf Sonntag (31.10. auf 1.11.) in und rund um den Freudenstein-Bahntunnel auf Gemarkung Diefenbach. Hintergrund war eine Einsatzübung der Deutschen Bahn gemeinsam mit der unteren Katastrophenschutzbehörde und den örtlich zuständigen Rettungsdiensten.

DAS DRK war mit zwei Einsatzeinheiten vor Ort um einen Behandlungsplatz aufzubauen.

Das Übungsszenario: Auf der Schnellbahnstrecke Stuttgart Richtung Mannheim entgleist in Folge eines Gleisbruches ein mit ca. 50 Personen besetzter ICE im Freudensteintunnel. Die beiden Triebköpfe sowie die dazwischen liegenden Wagen stecken im Gleisbett fest und sind teilweise zur Tunnelwand geneigt oder gegen diese gekippt. Die Oberleitung des Fahrdrahtes ist in Fahrtrichtung erheblich beschädigt. Beide Lokführer sind verletzt aber ansprechbar. „Es wird angenommen, dass sie einen Notruf an die Notfall-Leitstelle der Bahn absetzen können“, beschreibt Spielvogel die fiktive Situation. Fast zeitgleich melden jedoch auch zahlreiche „Fahrgäste“ über Notruf 112 die Entgleisung des Zuges. Die eigentliche Einsatzübung beginnt.

Stefan war zusammen mit dem Leitenden Notarzt im Eingangszelt um die Verletzten zu registrieren und an die entsprechenden Behandlungsplätze weiter zu leiten.

Wolfgang war bei der Eingangssichtung und Steffen dann beim Ausgang um die einzelnen Personen mit dem entsprechenden Fahrdienst nach Zaiserweier bringen zu lassen.

Am Anfang war mal schnell ein großer Schwung von 25 Personen zu bewältigen, bis dann aus der Übung plötzlich Ernst wurde. Vier Zugreisende erlitten durch die Dieselabgase Atemprobleme und mussten nach Mühlacker ins Krankenhaus gebracht werden.

Das war gleichzeitig der Übungsabbruch. Bis aufgeräumt war und wir nach einem kurzem Vesper wieder daheim waren, war es kurz vor 7.00 Uhr am Sonntag Morgen.

Wir waren 10 Stunden auf den Beinen. Erstaunlich wie man da durchhält. Die Müdigkeit kam erst am Sonntag nachmittag.

Geldspende für DRK Einsatzfahrzeug

Mit einem großen Anliegen trat das DRK Neuhausen an die VR Bank im Enzkreis heran.  Der 20 Jahre alte VW Bus hätte nur mit einem hohen finanziellen Aufwand die TÜV Prüfung bestanden. Ein neues Auto mit einer adäquaten Ausstattung musste angeschafft werden. Das konnte der Ortsverein alleine nicht bewältigen.

Klemens Schork, Vorstandsvorsitzender der VR Bank im Enzkreis war sofort bereit, das DRK mit einer Spende von 1000 Euro zu unterstützen.

Anfang Oktober wurde dann das neue Fahrzeug den VR Bankvorständen Herrn Schork und Herrn Kühn präsentiert. Geschäftsstellenleiter Joachim Vogel rundete die Vorstellung ab.

Bereitschaftsleiter Wolfgang Schmidt erhält den 1000 Euro Scheck .Herr Schork, Herr Vogel und Herr Kühn vor dem neuen Auto. 

Tolles Zeltwochenende mit Rot-Kreuz-Jugend

Da kommt man aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus, wenn man auf das Zeltwochende mit der Rot-Kreuz Jugend zurückblickt.

Alles lief reibungslos: der Zeltaufbau, das Holz holen, Feuer machen, Grillen und vom Geländespiel kamen auch alle wieder müde aber "unverletzt" zurück.

"Wo arbeitet "Gerüstbau Fritz" in Hamberg? Wie viele Knöpfe hat eine Zimmermanns Kluft?  Wo wird Mo - Fr  um 17:15 Uhr der Briefkasten geleert?  Macht bitte einem von eurer Gruppe einen richtig schönen Fingerverband!   

Das war nur ein Teil der Aufgaben, die beim Geländespiel in Hamberg oder in Schellbronn bewältigt werden mussten.

Mit 0,25 Punkten Vorsprung gewann die "Schellbronner" Gruppe.

Bei der Nachtwanderung ging es durch den Hamberger Wald über den Schellbronner Friedhof wieder zurück zur Hegarhütte. Natürlich lauerte unterwegs das eine oder andere Gesprenst, um uns zu erschrecken.

Trotz dieser nächtlichen zweistündigen  Wanderung waren unsere Jugendlich nicht sehr müde. Erst nach Mitternacht verstummt das Geplapper im Zelt.

Nach einem frühen Frühstück am Sonntag wurde wieder alles aufgeräumt, in den Autos verstaut und natürlich wurde der Platz picobello sauber verlassen.

Uns Jugendbetreuern hat es so viel Spaß gemacht und wir sprechen ein großes Lob und ein dickes Danke schön an unsere Jugend aus.

Impressionen:

Mehr an Bildern findet man unter :

neuhausen.drk-pforzheim.de/jugend

Rotes Kreuz im Kindergarten Neuhausen

So viele verletzte Kinder hat es schon lange nicht mehr im Kindergarten gegeben.

Aber keine Angst, die Verbände waren nur das tolle Ergebnis wie erfolgreich schon Kindergartenkinder selbständig Wunden versorgen können.

Auch die etwas größere Wunde auf dem Bauch des Frosches wurde versorgt.

Und jedes Kind kann nun auch die Notrufnummer 112 anrufen: "Hier ist der Max aus Neuhausen in der Hauptstraße 12. Meine Mutter hat sich das Bein gebrochen."

Nach über einer Stunde fleißigen Übens wurd dann noch das Rot-Kreuz-Auto aus Neuhausen angeschaut. Das ist kein richtiger Krankenwagen, hat aber alles Notwendige für eine Erstversorgung an Bord. Jeder durfte dann auch mal auf der Trage liegen, bis zum Schluss Bereitschaftsleiter Wolfgang Schmidt sich fürs gemeinsame Foto drauf legen musste.

Uns beiden - Pavlina Klein und mir - hat es großen Spaß gemacht. Den Kindern bestimmt auch und vielleicht sehen wir den einen oder anderen dann als Schulkind beim Jugend-Rot-Kreuz wieder.

Dank an alle Blutspender

Groß war die Freude unter diesen drei Erstspendern, als sie erfuhren, dass jede einen Tankgutschein über 25.-  € gewonnen hatte.

Unser Dank gilt aber auch allen anderen  Blutspendern, die den Weg nach Neuhausen gefunden hatten.

Leider war die Resonanz nicht sehr groß. Wir hoffen ja sehr, dass es sich in Zukunft bessern wird.

Ein großer Dankeschön  allen Helfern rund um die Blutspende und vor allem unserem Küchenteam für den berühmten Wurstsalat, der sehr oft gelobt wurde.

Besonders zu erwähnen ist auch die tatkräftige Unterstützung durch unser Jugend-Rot-Kreuz.

Wir sehen uns hoffentlich alle wieder bei unserer nächsten Blutspende.

Hier ist noch ein kleiner Überblick rund ums Blutspenden.

DRK offenes Würmtal

Schon zum dritten Mal nahm das DRK Neuhausen am autofreien Würmtal teil. 

Leider war das Wetter sehr durchwachsen, so dass lange nicht so viele Leute 

unterwegs waren wie im letzten Jahr. 

Dennoch fanden unsere süßen und auch salzigen Langos wieder ihre Abnehmer. 

Ganz zum Schluss beim Abbauen wurden wir dann aber richtig nass. 

Trotz allem war es für unseren kleinen Ortsverein wieder ein Erfolg.

PZ-news versteigert von Jay Alexander signiertes Schweißtuch

Wolfgang Schmidt vom Deutschen Roten Kreuz überreicht PZ Redakteurin Miriam Fuchs das von Jay Alexander signierte Baumwolltuch.

 Als am vergangenen Freitag Jay Alexander in den Enzgärten für die „Pforzheimer Zeitung“ auftrat, war es vor allem eines: heiß. Und zwar nicht nur allein deswegen, weil der Star-Tenor seinem Publikum mit seinem Konzert mächtig einheizte. Auch die Temperaturen gaben alles: Als das Konzert um 19 Uhr begann, zeigte das Thermometer immer noch stolze 33 Grad an.

Wolfgang Schmidt war an besagtem Abend als Bereitschaftsleiter mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) vor Ort. Und er bewies zusammen mit seinem Team Herz, als er einen in Scheinwerferlicht und Frack schwitzenden Jay Alexander sah und ihm daraufhin kurzerhand ein Dreieckstuch gereicht hatte, mit welchem sich der Musiker zwischendurch immer mal wieder die schweißnasse Stirn abtupfen konnte.

Normalerweise werden diese Tücher für Verbände oder zum Abbinden einer stark blutenden Wunde genutzt und sind immer mit dabei, wenn das DRK im Einsatz ist. Die kleine Zweckentfremdung dient nun aber auch noch einer guten Sache: Denn Wolfgang Schmidt hat sich dazu entschieden, das nachträglich von Jay Alexander signierte Tuch für einen guten Zweck zu versteigern. Der Erlös soll an die Familienherberge Lebensweg in Schützingen gehen, für die Jay Alexander als Botschafter fungiert.

Wenn Sie mitbieten wollen, finden Sie auf www.pz-news.de/auktion ein Formular, in das Sie eintragen können, mit wie viel Euro Sie sich beteiligen möchten. Die Auktion läuft bis Dienstag, 16. Juni. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 

 

PZ vom 12.Juni 2015

Erste-Hilfe Kurs mit Händen und Füßen

Mit Zeigen, Vormachen und Erklären kann man doch einige Sprachhürden überwinden.  So war es ganz einfach unseren Asylbewerbern eine Wundversorgung mit einem Pflaster zu zeigen und alle machten es perfekt nach.

Einiges Gelächter gab es, als dann im Laufe der Übungen die Verbände an den Opfern immer mehr wurden. Ob Hand- oder Fingerverband oder ein Verband am Ellenbogen alles wurde mit viel Eifer und unter ebenso viel Gelächter nachgemacht.

Nach zwei Stunden waren die einfachsten Wunden versorgt. Der Notruf  "Hier Asylheim Steinegg - Baby kommt"   konnte problemlos auf deutsch gesagt werden.

So gerüstet muss Papa Schmidt nun nicht mehr bei jedem kleinen Schnitt geholt werden.

Liebevoll wird der Finger versorgt

Kritisch wird zugeschaut, ob der eigene Mann alles richtig macht

Selbst Medina war interessiert

Finger- und Handverbände

"Mehrfachverletzungen"

DRK Neuhausen ist gut aufgestellt

Frei nach dem Sprichwort "Was sich liebt, das neckt sich" vollzog sich die Jahres- hauptversammlung des DRK Neuhausen in einer kameradschaftlichen Athmosphäre.

Dies stellte auch der stellvertretenden Kreisgeschäftsführers Peyer in seinem Grußwort fest.

Auch nur so konnten im vergangenem Jahr zusammen mit der Rot-Kreuz Jugend  1762 Dienststunden geleistet werden und das von 10 Aktiven und 11 Jugendlichen.

Dabei waren es 14 Erste-Hilfe Kurse unseres Bereitschaftsleiters Wolfgang Schmidt,

255 Stunden Betreung der Asylbewerber bei ganz verschiedenen Aktionen und auch die ganzjährige Sammlung von Kleidern. Sie brachte im vergangenen Jahr 23,2 Tonnen. Dabei halfen uns die Asylbewerber beim Verladen mit insgesamt 50 Stunden. Ein herzliches Danke an dieser Stelle.

Bei der Blutspende konnten nach einiger Zeit auch wieder über 108 Spender begrüßt werden, darunter 12 Erstspender. Das war sehr erfreulich.

Die Teilnahme an den Kinderfereientagen der gemeinde Neuhausen wie auch an der Aktion "Würmtal ohne Autos" ist fast schon etwas wie Tradition.

Ein weitere Höhepunkt war die Anschaffung eines neuen DRK Busles, nachdem der alte Bus nach 20 Jahren Dienst Schwierigkeiten mit dem TÜV hatte.

Dem Vorstand, insbesonders unserem  Kassierer Axel Wendt, wurde für seine Arbeit gedankt und selbstverständlich wurde auch alle einstimmig entlastet.

Erfreulich war auch, dass verschiedene Jugend-Rot-Kreuzler und Aktive für langjährige Mitarbeit geehrt werden konnten:

Kreis-Jugend-Bereitschaftsleiterin Carola Feilcke ehrte  Carina Gerstetter und Mona Kuhn für drei Jahre, LukasTamble für 5 Jahre aktive Arbeit beim Jugend-Rot-Kreuz.

Thorsten Lansche von der Kreisbereitschaftsleitung ehrte Florian Lang und Michael Geiger für 10 Jahre.  Wolfgang Schmidt wurde für 40 Jahre aktiven Dienst mit der Auszeichnungsspange geehrt.

Die Jahreshauptversammlung endete dann wie immer in einer gemütlichen Runde.

Florian Lang, Mona Kuhn, Wolfgang Schmidt, Thorsten lansche, Carola Feilcke, Carina Grerstetter, Lukas Tamblé

Närrischer Nachklapp

Wie jedes Jahr betreuten unsere Sanitäter den Faschingsumzug des HAU HU.

Leider hatten wir so viele Einsätze wie schon lange nicht mehr. Darunter auch Opfer von Schlägereien und auch mehrere Einsätze wegen alkoholisierten Zuschauern.

Einer davon war sogar minderjährig, so dass außer dem Rettungsdienst auch Polizei und Eltern alarmiert wurden.

Herzlichen Dank den Einsatzteams aus Tiefenbronn und auch aus Calw für die Unterstützung.

"Wir haben es aber trotzdem gut gemeistert und können auf unsere Leistung stolz sein!"

Die Roten Knilche beim Mensch-ärgere-dich-nicht Turnier

Es war ja schon so was wie Ehrensache, dass das DRK Neuhausen beim Turnier für einen sehr guten sozialen Zweck fleißig mitwürfelte.

Der Erlös des vom Lions Club ausgerichteten Spielenachmittag ging an die Familie Türk zur Unterstützung des nach einem Zeckenbiß im Wachkoma liegenden Familienvaters.

So fleißig hatten wir alle schon lange nicht mehr gewürfelt, man freute sich über jede gewürfelte 6 und war schon etwas traurig, wenn man dann kurz vorm Heimatloch rausgeworfen wurde.

Immerhin wurden Die Roten Knilche  17ter von 42 Mannschaften und freuten sich über kleine Preise. Einig waren wir uns schnell, dass wir beim nächsten Mal wieder dabei sind.

Die Roten Knilche 

Der gute Geist von Steinegg

Wolfgang Schmidt hilft wo er kann und fährt Flüchtlinge zu wichtigen Terminen

Pforzheimer Kurier, 30. Januar 2015

Von Heinz Richter

Neuhausen-Steinegg. Wolfgang ist der gute Geist von Steinegg. Bei den Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft im alten Sankt-Josefsheim im Neuhausener Ortsteil Steinegg ist er nur „der Wolfgang“.

Als Bereitschaftsleiter des DRK im Ort ist er das Helfen gewöhnt. Für die Flüchtlinge vereinbart er Arzttermine und fährt sie zur Praxis, wartet dort oder holt sie später wieder ab. Mit seinem Auto kutschiert er Bewohner auch zum Einkauf. Kurz vor neun warten die Flüchtlinge schon vor der Flüchtlingsunterkunft, als Wolfgang Schmidt mit seinem Auto heranfährt und sie einsteigen lässt. Dann fährt er zum Tafelladen nach Pforzheim. Nach ihrem Einkauf bringt er die Leute wieder zurück in ihre Zimmer. Regelmäßig nimmt er auch die Flüchtlingsbewohner vom alten Schulhaus in Neuhausen mit.

Zu zwei Familien habe er einen engen Kontakt, die wüssten auch, wo er wohne, erzählt er. „Wenn die Briefe von Ämtern bekommen und den Inhalt nicht so ganz verstehen, kommen sie zu mir.“

Vor wenigen Tagen erst kam eine der Bewohnerinnen ganz aufgelöst zu ihm, zeigte ihm einen Brief vom Gesundheitsamt, den sie nicht verstand.

Schmidt erkundigte sich beim Amt und konnte der Frau alles erklären.

Doch manchmal setzt die Bürokratie dem Helfer auch Grenzen. „Einer der Bewohner kam angesichts des Schnees auf die Idee, für Privatpersonen gegen geringes Entgelt Schnee zu räumen“, erzählt Schmidt, der sich daraufhin beim Landratsamt schlaugemacht, ob das möglich sei und wie es mit der Versicherung während der Arbeit aussehe. „Die würden sehr gerne arbeiten, weil ihnen die Decke auf den Kopf fällt“, begründete er das Ansinnen der Flüchtlinge.

Doch das Schneeräumen wäre nur rein ehrenamtlich möglich, erfuhr er. Auch wenn es dafür nur ein Trinkgeld gebe, müsste schon eine Lohnabrechnung beim Landratsamt eingereicht werden.

Angefangen hatte für Wolfgang Schmidt alles, als er offiziell von seiner DRK-Ortsgruppe aus in die Flüchtlingsunterkunft ging und sich erkundigte, was die Bewohner an Kleidung benötigen.

Dann fuhr er abwechselnd mit den Flüchtlingen nach Pforzheim in die DRK-Kleiderkammer, damit sie sich Kleidung aussuchen können. Der DRKOrtsverein ist verantwortlich für die Kleidercontainer in Neuhausen und den Ortsteilen. Darum suchte Schmidt auch in den Containern nach entsprechender Kleidung. „Die Flüchtlinge helfen mir, die Container zu leeren und auf den Lkw zu laden“, sagt er anerkennend. Eine der Familien in der Unterkunft hat zwei kleine Kinder. Für sie vereinbart er Termine in einer Kinderarztpraxis in Pforzheim und fährt die Familie dann dorthin.

„Während die Eltern auf die Behandlung warten, erledige ich etwas in der Stadt“, erzählt er. Manchmal geht das allerdings nicht, weil seine Dolmetscherkenntnisse gefragt sind. Die Sprachen der Flüchtlinge spricht er zwar auch nicht. Er versteht es jedoch, sich mit Gesten zu verständigen.

Wolfgang Schmidt freut sich, wenn er in den Augen der Flüchtlinge die Dankbarkeit und Freundlichkeit sieht. „Die stecken mir augenzwinkernd auch hin und wieder mal eine Tafel Schokolade zu“, erzählt er schmunzelnd. Mehrmals in der Woche besucht er die Flüchtlingsunterkunft, und fast genauso oft sitzen Flüchtlinge bei ihm zu Hause im Wohnzimmer.

Integration hat in Steinegg längst stattgefunden.

Der Rot-Kreuz-Helfer erinnert sich nur ungern an die Zeit in Steinegg, als bekanntwurde, dass der Landkreis eine Flüchtlingsunterkunft einrichten möchte.

„Ich habe mich damals fremdgeschämt“, beschreibt er seine Stimmungslage angesichts der damaligen Widerstände. Heute beobachtet er, wie Flüchtlinge regelmäßig den öffentlichen Spielplatz neben der Unterkunft säubern.

„Sie putzen auch den Dreck weg, den sie nicht verursacht haben.“

Spendenübergabe an das DRK Ortsverein Neuhausen

Anlässlich der Neuanschaffung eines neuen Fahrzeugs spendete die Sparkasse Pforzheim

Calw dem Deutschen Roten Kreuz Ortsverein Neuhausen 1.000,00 EUR. Das Bild entstand

bei der Spendenübergabe und zeigt von links Reinhold Auer und Wolfgang Schmidt vom

DRK sowie Filialdirektor Timo Steinbrecher und Geschäftsstellenleiterin Katrin Breitling.

Das DRK Neuhausen bedankt sich herzlich für diese Unterstützung.