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Helfen macht Schule

Am letzten Schultag vor den Ferien war das Jugendrotkreuz  in den beiden 4. Klassen der Steinegger Schule und zeigte den Kindern was das Rote Kreuz

alles macht und was man bei den Jugendabenden so alles lernt und übt.

Dabei lernten sie den richtigen Notruf über die 112 mit den 5 "W" im Notfall:

 

                                               Wo ist der Notfall?

                                               Was ist geschehen?

                                               Wie viele Verletzte?

                                               Welche Verletzungen?

                                               Warten auf Rückfragen!

 

Das wurde dann auch gleich mit dem Handy geübt.

Bei kleineren Verletzungen wurden Pflasterverbände geübt.Manch einer der

Schüler, der am Ferienprogramm teilgenommen hatte, konnte auch den

Fingerkuppenverband. TOLL!

 

Dann wurden größere Wunden mit einem Verbandspäckchen versorgt. Schön

musste es nicht unbedingt aussehen, aber halt doch die ganze Wunde bedecken.

 

Das hat allen sichtbar Spaß gemacht und vielleicht sehen wir den einen oder

anderen Schüler bei unserem nächsten

Jugendabend am Dienstag, 11.November  um 18:30 Uhr in der Schule wieder.

Lauter "böse" Finger

"Ich kann das ganz alleine!!"

Das macht Spaß und ist lustig

Alles ganz schlimme Verletzungen.

Da wird manche Mutter erschrocken sein.

Jugendabend

An unseren letzten Jugendabend übten wir mit für uns ungewohnten Tragen und Stabilisierungsmaßnahmen.

Mona hat ein Stabilisierungskorsett angelegt bekommen. das ihre Wirbelsäule vom Hals abwärts

zum gefahrlosen Transport festigt. Unter ihr liegt das sogenannte Spineboard, ein stabiles

Kunststoffbrett, mit dem man Patienten aus Autos retten kann.

Hier wird unser Jugendleiter Steffen auf dem Spineboard festgeschnallt.

Halskrause und "Kopfstütze" sitzt!!

Alles sitzt fest, nur stehen kann der Arme nicht mehr alleine.

Da alles stramm sitzt, ist Steffen auch nicht  zum Lachen zu Mute.

Das stört uns andere aber nicht.

Hier wird an der Schaufeltrage geübt.

Sie ist zweiteilig und wird von rechts und links unter den Patienten geschoben, ohne ihn groß zu bewegen.

Das ist besonders rückenschonend.

Schade, dass Mona nicht bequem liegt,

sonst hätten wir Feierabend machen können.

 

An einem der nächsten Jugendabende werden wir mit der Vakuummatratze üben.

Davon kommen bestimmt auch einige Bilder.

DRK Kinderferientag

Der Wettergott war sehr gnädig, als das DRK Steinegg auch dieses Jahr wieder zum Kinderferientag auf dem Gelände der Verbandsschule einlud. Bereitschaftsleiter Wolfgang Schmidt schickte manchen kritischen Blick gen Himmel, sollte doch am Nachmittag einiges auf dem Schulhof stattfinden.

Zunächst konnte noch einiges über Erste Hilfe gelernt werden und das Anlegen von Pflästerle und Verbänden wurde eifrig geübt. Selbst die stabile Seitenlage bei Bewußtlosen klappte bestens bei den eifrigen  9 - 13 jährigen.

Zur Mittagspause zeigte sich schon die Sonne und alle konnten sich alle mit einer oder auch zwei leckeren Bock-Würsten vom Grill und erfrischender Apfelschorle stärken.

Frisch gestärkt war dann die Zeit gekommen, einige Spiele auf dem Rot Kreuz Parcour zu bewältigen.

Mit einem Rollstuhl war ein Slalomparcours zu bewältigen, dann durfte unser Einsatzbusle mit Muskelkraft abgeschleppt werden, der "Heiße Draht" war  fehlerfrei zu bewältigen und ein Verbandspäckchen musste zielgenau geworfen werden. Da taten sich einige dann doch recht schwer und die Trefferquote war leider nicht sehr hoch. Bei einigen Schätzfragen z.B. wie schwer ist ein Einsatzhelm oder wie viel Flüssigkeit passt in die Spritze des Arztes, war auch etwas Glück von Nöten. Beim schnellen Finden von Wörtern, in denen das Wort B l u t  enthalten ist, war hingegen das Köpfchen anzustrengen. Aber alle Aufgaben wurden von den Kiddies mit Bravour gelöst, so dass zum Ende der Veranstaltung jeder Teilnehmer eine Urkunde und einen Preis in Empfang nehmen durfte.

Dann war die Zeit für die große Überraschung gekommen. Vorher hatte es schon auf dem Parkplatz gebellt als die Rettungshundestaffel des DRK aus Pforzheim mit 5 Hunden anrückte.                                                                                                                            

Zunächst wurde erst einmal erklärt, wie die Hunde ausgebildet und zu welchen Aufgaben sie eingesetzt werden. Es gibt Hunde, die suchen gezielt nach einer Person und können die Spur über eine große Strecke verfolgen, andere suchen ein Gelände ab und bellen dann, wenn sie eine Person aufgefunden haben.

Dies wurde natürlich auch vorgeführt. Streicheln durfte man die Hunde natürlich auch. Ein herzliches Danke an die Kameradinnen, die das auch alles ehrenamtlich machen.

Wir Rot-Kreuzler hatten alle sehr viel Spaß und Vergnügen und hoffen, dass vielleicht doch der eine oder andere den Weg zum Jugend-Rot-Kreuz findet, von denen auch einige tatkräftig mithalfen.

So geht die stabile Seitenlage

"Echte" Wunden, die verbunden werden müssen

Und so geht´s dann auch

"Ich habe ihn gefunden.... verstecken gibt´s nicht!!!"

Da haben wir alle zusammen

Praxis für Podologie Zordic stattet Jugend-Rot-Kreuz aus

Als vor 5 Jahren die ersten Jugendlichen ins Neuhausener  Jugend-Rot-Kreuz kamen, ahnte niemand, dass wir heute 12 Jugendliche betreuen dürfen.

Erste Hilfe Ausbildungen und Einsätze beim Faschingsumzug werden eifrig von ihnen wahrgenommen.

Leider war es bis heute etwas schwierig, die Jugendlichen umfassend mit der entsprechenden Kleidung auszurüsten.

Dank einer großzügigen Spende der Praxis für Podologie Zordic erhielt unser Jogend-Rot-Kreuz nun einheitliche Fleece-Jacken. Stolz präsentieren sie nun das Logo der DRK Jugend.

Vor langer Zeit war Josip Zordic Schüler unseres Jugendleiters Wolfgang Schmidt. Nun ist sein Sohn Denis auch unter seinen Fittichen. So schließen sich Kreise.

 Herzlichen Dank an Herrn und Frau Zordic für ihre großzügige Unterstützung.

Herrn und Frau Zordic im Kreis der Jugend-Rot-Kreuzler

Blutspende

Überwältigendes Ergebnis: 108 Spender mit 12 Erstspendern.

Herzlichen Dank an alle.

Unser freundliches Empfangsteam

"So wie der grinst, hat er bestimmt noch nicht gespendet.."

"Bei so viel Betreuung, kann ja nichts schief gehen!"

"Unsere 2000. Spenderin Melanie freut sich über ein kleines Blumesträußchen.

 Danke Melanie!"

Sarina Seemann, die glückliche Erstspenderin, freut sich über die Jahreskarte fürs Freibad

DRK offenes Würmtal

Rettungsdienst im Kindergarten Neuhausen

Die Riesen im Kindergarten erhielten Besuch vom Roten kreuz Neuhausen. In jeweils einer guten Stunde konnten die Kinder in zwei Gruppen dank Herrn Wolfgang Schmidt und Frau Pavlina Klein einen Einblick in die Erste Hilfe gewinnen und natürlich auch ganz viel selbst ausprobieren.

Was muss ich alles bei einem Notruf sagen und welche Nummer rufe ich an. Auch das richtige Anlegen eines Pflasters für einen Fingerkuppenverband, einen Kopf- oder Armverband mit dem Verbandspäckchen - alles wurde ausgiebig geübt und alle hatten eine Menge Spaß dabei.

Manch einer jagte am Ende dann in der Abholzeit seiner Mutter mit den professionellen Verbänden einen gehörigen Schrecken ein. Natürlich wurde das neu erworbene Wissen gleich stolz weitergegeben.

Als besonder Krönung fuhr sogar der DRK Rettungswagen vom DRK Mühlhausen in den Kindergarten. Die beiden erfahrenen Rettungsassistenten Rüdiger und Günther Schneider führten dann die Riesen durch die Besichtigung des Wagens. Dabei gewannen die Kinder auch Einblicke in die reichhaltige Ausstattung des Fahrzeugs.

Wie ein EKG funktionierte oder ein Pulsmessgerät - die Kinder staunten sehr.

Verabschiedet hat sich der Rettungswagen bei seinen kleinen Bewunderen mit Blaulicht und Sirene.

Vielleicht ist ja auch schon ein ganz kleiner Jugend-Rot-Kreuzler der Zukunft dabei

Wolfgang Schmidt und Pavlina Klein beim Verband anlegen

Beim Pflasterschneiden

So geht ein Kopfverband

Das bleibt dran bis Mama kommt

Das alles ist im Rettungswagen

 Mit Lolli und Kopfverband

DRK Neuhausen schenkt Seniorenzentrum Beamer und Laptop

Sie helfen selbst und wenn sie etwas übrig haben wird gespendet. Der DRK-Ortsverein Steinegg hat im vergangenen Jahr besonders durch Kleidersammlungen einen Überschuss erwirtschaftet und schenkte jetzt dem Seniorenheim Sankt Josef in Steinegg einen Laptop und einen Beamer. „Jetzt können wir den Bewohnern alte Rühmannfilme vorführen“, freut sich Heimleiterin Cornelia Schrader.

Zuvor hatte Bereitschaftsleiter Wolflgang Schmidt im Seniorenheim nachgefragt, was denn gewünscht sei. „Wir wollten auf jeden Fall eine Sachspende geben“, erzählt er. Um mal einen Filmabend veranstalten zu können, fiel Cornelia Schrader spontan der Beamer ein. Den modernen Laptop gab es sozusagen obendrauf.

„Einen Teil unserer Spendenerlöse müssen wir an den Kreisverein abgeben. Wenn dann mal was übrig ist, spenden auch wir sehr gerne und zeigen damit die Zugehörigkeit zur Gemeinde“, sagte Kassierer Axel Wendt bei der Übergabe der Spende an Hausleiterin Schrader.

„Bei uns wird untereinander geholfen“, ergänzte der DRK-Ortsvereinsvorsitzende Reinhold Auer.

Freude auch bei Indira-Maria Mäurer, stellvertretende Vorsitzende des Caritasverbandes in Pforzheim, der das Sankt Josefsheim betreibt: „Wir sind von Spenden abhängig und froh und dankbar, wenn jemand an uns denkt“.

„Wir haben uns in der Teambesprechung überlegt, was sinnvoll ist, nachdem das Angebot für eine Spende kam. Schon lange denken wir an Filmabende für die Bewohner. Den Beamer können wir auch bei der Schulung der Mitarbeiter einsetzen“, sagte Cornelia Schrader. 

Alle freuen sich über den Beamer und Laptop, den der DRK-Ortsverein Steinegg dem Sankt-Josefsheim am Ort geschenkt hat.

Auf unserem Foto von links: DRK-Ortsvorsitzender Reinhold Auer, Kassierer Axel Wendt, Bereitschaftsleiter Wolfgang Schmidt, Heimleiterin Cornelia Schrader und Caritas-Vorstandsmitglied Indira-Maria Mäurer.             

Text/Foto: Pforzheimer Kurier/Richter

Jahresversammlung

56 Jahre nach der Gründung des Ortsvereins des Deutschen Roten Kreuzes in Steinegg hat die Jahresversammlung beschlossen, dass aus dem bisherigen Namen DRK Ortsverein Steinegg der Name DRK Ortsverein Neuhausen wird. Der Zuständigkeitsbereich des Ortsvereins, nämlich Neuhausen mit allen Ortsteilen, verändert sich nicht.

Im  Sportplatz-Gasthaus am Forcheneck in Tiefenbronn berichtete Schriftführer Steffen Haug  von einem sehr guten Ergebnis der Kleidersammlung im vergangenen Jahr. 9,4 Tonnen wurden gesammelt.

Weniger gut war der Blutspendetermin im Juli 2013. „Historisch das schlechteste Ergebnis“,  berichtete Steffen Haug. Nur insgesamt 61 Spender.

Rettungssanitäter Stefan Lichtblau hatte 2013 sechs Helfer-vor Ort Einsätze.

Besonders erfreulich ist die Jugendarbeit beim DRK-Ortsverein Neuhausen. Elf Jugendliche gehören dazu, drei sind schon seit fünf Jahren aktiv dabei, weiter  drei seit drei Jahren. Sie haben alle einen Erste Hilfe Kurs absolviert und leisteten schon zum wiederholten Male beim Faschingsumzug in Neuhausen Dienst.

Schon zur Tradition geworden ist die Mitarbeit der Jugend  bei der "Pforzheimer Vesperkirche".

„Einen richtig schönen Überschuss, wie wir ihn schon lange nicht mehr gehabt haben“, konnte Kassierer Axel Wendt beim Kassenbericht sagen. Bereitschaftsleiter Wolfgang Schmidt erklärte im Kassenprüferbericht, wie vorbildlich die Kasse geführt sei und er überbrachte auch Lob von Wolfgang Hummel vom Kreisverein, der Axel Wendt als perfekten Kassenführer lobte.

Kreisbereitschaftsleiterin Liliane Augenstein rief zur Entlastung des gesamten Vorstandes auf, die einstimmig erfolgte.

Bei den Satzungsänderungen ging es einmal um die genaue Art der Einladung zur Hauptversammlung und besonders um die Namensänderung. Bei einer Enthaltung stimmte die Versammlung der Namensänderung zu.

Als Delegierte für die Kreisversammlung wurden vom Ortsverein Wolfgang Schmidt, Axel Wendt und Bennet Neuhäuser gewählt.

Vier Jugend-Rot-Kreuzler werden beim Jugendzeltlager des Kreisverbandes vom 20. bis 22. Juni in Remchingen teilnehmen, natürlich auch die beiden Jugendleiter Steffen Haug und Wolfgang Schmidt.

Beim Sommerferienprogramm der Gemeinde möchte das DRK dieses Jahr auch wieder mitmachen. Ebenso ist wieder eine Teilnahme bei "Würmtal ohne Autos" geplant.

Für die Jugendgruppe wird der Ortsverein Outdooreinsatzjacken kaufen. Für die zwölf Jacken gibt es auch eine Spende der Podologie-Praxis Zordic. (Wir werden dann später darüber berichten)

Für 35 Jahre im DRK wurde Axel Wendt von der Kreisbereitschaftsleiterin mit der Auszeichnungsspange geehrt. Sabine Klaschka wurde für fünf Jahre Mitglied im DRK geehrt. Reinhold Auer erhält die Auszeichnung zu einem späteren Zeitpunkt, weil er bedingt durch seine Gemeinderatstätigkeit fehlen musste.

Steffen Haug bezeichnete Liliane Augenstein als „äußerst aktives Mitglied“. Seit 2000 ist er Schriftführer, Kassenprüfer und war Mitgründer der Jugendgruppe, die er seit 2009 leitet   Er bekam das Helferabzeichen für besonderes Engagement.

Ehrungen beim DRK-Ortsverein Neuhausen bei der Mitgliederversammlung. Links Bereitschaftsleiter Wolfgang Schmidt, daneben Axel Wendt, Steffen Haug und Sabine Klaschka. Rechts Kreisbereitschaftsleiterin Liliane Augenstein.

In gemütlicher Runde

Text/ Foto: Pforzheimer Kurier/Richter

Impressionen aus den ERSTE-HILFE Kursen

Herz-Lungen-Wiederbelebung

Druckverband bei Schlagaderverletzungen

Da steckt ein Draht drin und da wird drumherum verbunden!

Herz-Lungen-Wiederbelebung

Da steckt ein Draht drin und da wird drumherum verbunden!

Armtragetuch mit dem Dreiecktuch. Hier könnte der Unterarm gebrochen sein.

Lauter Fingerkuppenverbände

All das und noch viel mehr lernen Sie in einen ERSTE-HILFE Kurs. Fragen Sie nach!

Neue Norm für Erste-Hilfe-Kästen

Bereits zu Jahresbeginn ist die Norm für die Ausstattung von Verbandskästen geändert worden.

Aufgenommen wurden:

Stückzahl Artikelbezeichnung
14-teiliges Fertigpflasterset
1 kleines Verbandpäckschen
2 Feuchttücher zur Hautreinigung
1 Verbandpäckchen M
1 Verbandtuch
4 Wundschnellverband sowie die Verwendung von Mullbinden als Alternative für Fixierbinden

Da sich die Änderung auf eine DIN Norm von 1998 bezieht, muss jedoch nicht der gesamte Inhalt des Erste-Hilfe-Kasten ausgetauscht werden.

Sollten die Haltbarkeitsfristen aber überschritten sein, kaufen Sie am besten gleich einen neuen.

SAN Dienst

Es ist ja schon eine liebgewonnene Tradition, dass das DRK den Sanitätsdienst beim Faschingsumzug des HAU HU leistet.

Dieses Jahr ging es am Ende aber noch richtig zur Sache. Wir hatten 3 alkoholbedingte Notfälle zu betreuen. Das ging in einem Fall sogar 90 Minuten lang.

Wir hoffen, dass außer einem deftigen Kater nichts zurück blieb.

Unsere Aktiven unterstützt vom Jugend-Rot-Kreuz

Im Einsatz