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Ortsverein Neuhausen mit großem Erfolg beim DRK-Wettbewerb

Im Zeichen der DRK-Gemeinschaft und in Erinnerung an den Kollegen Albert Haag fand wie jedes Jahr ein Erste-Hilfe-Turnier statt, das den Leistungsstand und den Teamgeist der Ortsvereine prüft.

Bei strahlendem Sonnenschein und guter Laune sowie voller Tatendrang stellte der Ortsverein Neuhausen am vergangenen Wochenende sein Können unter Beweis. 

Zehn Gruppen darunter zwei Jugendgruppen und eine Feuerwehrgruppe aus dem Enzkreis waren angetreten.

An insgesamt zehn Stationen, darunter drei Spiel- und Spaßstationen, waren voller Einsatz gefordert. Professionell geschminkte „Opfer“ galt es an den Stationen zu versorgen.  Ein  Autounfall mit einem Kind,  Fahrradsturz eines Jungen und eine Reanimation im Bus waren nur ein paar der inszenierten Notfälle. Bei zwei dieser Beispiele erreichten wir sogar die volle Punktzahl und konnten in den DRK-Aufgaben einen sensationellen zweiten Platz erreichen. Leider verließ uns das Glück beim Fußballspiel im künstlich erzeugten Zustand eines Alkoholisierten
(der Zustand wird durch eine sog. Rauschbrille erzeugt).

Mit dem 5. Platz sind wir  sehr zufrieden, zumal es auch der erste Auftritt unserer „neuen“, jungen Aktiven war. Wichtig an diesem Tag waren der Teamgeist und die perfekte Kommunikation untereinander bei den einzelnen Stationen.  Besser konnten wir unsere Leistungsfähigkeit nicht unter Beweis stellen.

Ein herzliches Dankeschön auch an die zwei  Jugendrotkreuzler und Ihre Unterstützung mit einem Bollerwagen für unsere Ausrüstung!

Unsere erfolgreiche Mannschaft........in Aktion

Eine der Spaßaufgaben

Unerwarteter Erfolg des Dienstabends für die Bevölkerung

Völlig überrascht waren die Aktiven des Neuhausener Roten Kreuzes über den großen Zulauf bei ihrem ersten offenen Dienstabend, zu dem die Bevölkerung eingeladen war.

Zweiundzwanzig Mitbürger, aufgeteilt in drei Gruppen, übten dann ausgiebig die Versorgung von Wunden, die vom Jugend Rot Kreuz an eigenen Jugendlichen täuschend echt geschminkt worden waren. Ein Handverband und der etwas schwierige Kopfverband wurden gezeigt und dann in der Kleingruppe geübt.

Natürlich standen unsere Aktiven jederzeit bei Fragen zur Verfügung.

Weiter ging es zur Station „Auffinden einer Person“. Zunächst musste die Person angesprochen werden, um festzustellen, ob sie bei Bewusstsein war oder nicht.

Bei einer Ohnmacht wird dann die Atmung kontrolliert und wenn vorhanden, der Patient in die stabile Seitenlage gebracht. Das wichtigste dabei, ist das Überstrecken des Kopfes, damit die Atemwege frei bleiben.

Ach ja, wenn man vergessen hat, den Notruf 112 zu rufen, bleibt man eine lange Zeit ohne professionelle Hilfe.

Beim Notruf ist vor allem die Ortsangabe wichtig. Alles andere wird von der Leitstelle abgefragt. In der Aufregung würde man sonst einige wichtige Angaben vergessen.

Bei der dritten Station ging es dann um die Herz-Lungen Wiederbelebung, die bei einem Kreislaufstillstand erfolgen müssen. Damit unsere Mitbürger in den richtigen Rhythmus kamen, ging das Ganze zur Musik von „Staying Alive.“ Vier Minuten am Stück Üben brachte manchen außer Puste.

Nach einer Abschlussrunde, bei der offene Fragen geklärt werden konnten, ging es zu einem kleinen Imbiss.

Für uns Aktive war es ein überaus gelungener Abend mit einem tollen Publikum, das mal ein paar wenige wichtige Erste-Hilfe Maßnahmen üben konnte und dem wir hoffentlich die Angst genommen haben, etwas falsch zu machen.

Herzlichen Dank an alle, an das Organisationsteam, die Aktiven und natürlich auch an unsere interessierten Mitbürger. Ein Fortsetzung gibt es bestimmt.

Begrüßung

Kopf

Finger Verletzungen

Hand

beim Schminken der Wunden

Kopf überstrecken für die Atemkontrolle

Druckverband

Kopfverband

beim Üben

Atemwege frei?

Atemkontrolle

Hallo - Au Backe

in die stabile Seitenlage

Kopf überstrecken

nach "Staying Alive"

richtige Handhabung bei der Herz-Druck-Massage

Abschlussrunde bei Würstchen und Saft

Unsere jüngsten Mitglieder im DRK Neuhausen

Wir freuen uns über die Geburt unserer beiden jüngsten Mitglieder Greta Marie Haug und Simon Neuhäuser. Der Mitgliedsantrag wurde bereits mit der Geburt gestellt und eine Aufnahme als aktive Jugend Rotkreuzler erwarten wir mit großer Freude im Jahr 2028.

Das erste richtige Outfit für den zukünftigen Dienst haben die beiden sofort erhalten. 

Wir freuen uns mit den Eltern und wünschen alles Liebe und Gute. 

Dr. Tamble mit Praxisbeispielen beim Dienstabend

Mittlerweile ist es für uns schon Tradition geworden, dass Herr Dr. Tamble im Februar zu unserem Dienstabend in die Schule kommt.

Dieses Jahr waren wir sehr überrascht, keinen Vortrag wie sonst erleben zu dürfen. Stattdessen probten wir in Zweier-Teams aktuelle Vorfälle bei unseren Sanitätseinsätzen in der Gemeinde. Zum Beispiel akute Bauchbeschwerden oder akute Atemnot. Diese Einsatzbefehle der Leitstelle sind für uns nur erste Hinweise.

Das könnte dann eine Blinddarmentzündung oder im zweiten Fall ein Herzinfarkt sein. Unsere Aktionen wurden durch Herr Dr. Tamble beurteilt und mit Theoriekenntnissen erläutert. 

Für uns als ehrenamtliche Helfer sind die Erfahrungen aus der täglichen Arbeit eines ansässigen Arztes, der selbst Notarzt war und die Situationen kennt, sehr wertvoll und wir danken Herrn Dr. Tamble für seinen super Einsatz und seine Geduld.

Die Patientin mit Atemnot und Schmerzen in der Brust wird betreut und untersucht. Dazu gehört das Messen des Blutdrucks und die aufrechte Sitzhaltung und weitere Maßnahmen bis der Notarzt und der Rettungsdienst übernimmt.

SAN Dienst beim Faschingsumzug des HAU HU

Wie schon beim letztjährigen Sanitätsdienst beim Umzug des HAU-HU verlief zumindest am Anfang alles recht ruhig.

Mit insgesamt 15 Rot-Kreuzlern, darunter auch 5 aus dem Jugend-Rot-Kreuz, wurde die Zentrale im Schwalbennest besetzt und mehrere Einsatzgruppen betreuten die gesamte Umzugsstrecke.

15:00 Uhr muss wohl eine magische Zeit sein. Bis dahin lief alles ganz ruhig ab. Dann lief es Schlag auf Schlag. Alle Feldbetten in unserer Zentrale im Schwalbennest waren belegt. Auch wenn der Alkoholspiegel wohl recht hoch war, musste zum Glück kein Rettungswagen geholt werden.

Das gab´s auch noch nie. Ein Rettungswagen, der sich in den Umzug verirrt hatte, musste eigentlich zu einem Einsatz am Wendelin.

Ausschlafen und von uns eine ständige Betreuung / Überwachung  war alles, was getan werden musste.

Ach ja, Erbrochenes putzen war auch noch angesagt.

Bei zwei Jugendlichen, die ohne Eltern da waren, musste man einige Zeit um eine Handynummer der Eltern "kämpfen". "Meine Eltern werden arg enttäuscht von mir sein." Hoffentlich werden die Taxikosten vom Taschengeld abgezogen.

Um besser auf den Umgang mit renitenten Patienten und Angehörigen vorbereitet zu sein, wird im Laufe des Jahres unsere Bereitschaft auch eine Fortbildung in Deeskalation besuchen.

Am Schluss waren es 9 Hilfeleistungen für Alkoholisierte, zwei Mal Versorgen von kleinen Platzwunden und Schürfwunden. Der Sanitätsdienst in der Monbachhalle verlief dagegen ereignislos.

Zu erwähnen ist außerdem, dass durch den verstärkten Einsatz von Ordnern und Polizei  am Hauptpunkt "Ortsmitte" dort alles sehr disziplienert ablief.

Ein herzliches Danke Schön an unsere Helfer. Insgesamt wurden 113 Einsatztstunden geleistet.

Zu erwähnen wäre noch für unsere Fördermitglieder, dass ihre Beiträge zur Finanzierung solcher Einsätze dienen.