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Ausflug mit dem Jugend-Rot-Kreuz

Schon lange wurde von unserer Jugend der Wunsch geäußert, doch mal zum "Schwarzlicht Golfen" zu gehen.

Für uns war das zunächst etwas unheimlich. "Wie sollte das denn funktionieren?"

Ende Juni war es dann endlich soweit, unser Bus fuhr voll geladen mit den Jugendlichen nach Ettlingen.

Schnell waren drei Gruppen gebildet, jede bekam ein Handy zum Eintippen der Ergebnisse. Eine 3D-Brille wurde noch für jeden ausgeteilt und los ging es durch eine Schleuse ins Dunkle.

Ja, so dunkel war es denn auch wieder nicht wie erwartet worden war.

Die Wände waren bemalt und mit der 3D-Brille sprangen einem die Bilder direkt an.

Die Bahnen waren auch bemalt. Mal musste man den Ball in einen Vulkan spielen, mal unter Brücken durch oder an einem Seeungeheuer vorbei. 

Oft gab es großes Gelächter, wenn der Ball kurz neben dem Loch stehen blieb und man dann doch vorbei schlug.

Einen neuen Rekord mit den meisten Schlägen konnten wir nicht erreichen, aber die Ergebnisse lagen doch ziemlich beieinander.

Zum Abschluss gab es - fast schon Tradition - bei einer Grillstation etwas zu Essen und Trinken.

Endergebnis: Es hat allen großen Spaß gemacht und wir "Alten" erfahren doch immer was Neues mit unserer Jugend.

Rotes Kreuz im Kindergarten Neuhausen

Wie jedes Jahr wurden auch heuer den Riesen im Kindergarten Neuhausen vom Roten Kreuz vorgestellt, was zu tun ist, wenn jemand verletzt ist und man helfen muss.

In Rollenspielen wurde zuerst der Notruf geübt: " Ich bin Max Weber und wohne in Neuhausen in der Hauptstraße 200. Meine Mutter ist gestürzt."

Natürlich weiß nun jeder Riese, dass man die 1 1 2 anrufen muss.

Wie sieht das spezielle Pflaster aus, wenn man vorn am Finger blutet. Wie geht ein Verband mit einer Mullbinde und wie verbindet man eine Wunde am Kopf.

Auch die mitgebrachten Kuscheltiere kamen nicht zu kurz. Jedes bekam einen Verband. Mit viel Eifer wurde dies alles geübt.

Leider war der Krankenwagen (RTW) im Einsatz und konnte nicht vorgestellt werden.

Allen hat es viel Spaß gemacht. Der Kindergarten hat sich auch schon mit einem Bericht im Blättle bei unserer Kameradin Lina Klein bedankt.

Bunte Auswahl

So geht ein Kopfverband

Da haben wir alle zusammen!

Herzlichen Dank an die Blutspender!

Auch wenn es die niedrigste Anzahl an Blutspendern seit Jahren war, wollen wir allen ein herzliches Dankeschön sagen. Vor allem freuen wir uns über 12 Erstspender.

Herrn Bischoff aus Neuhausen konnten wir dafür mit einer Jahresfreikarte für das Wellenbad in Schellbronn überraschen. Dank dafür gebührt auch der Gemeindeverwaltung, die den Gutschein jedes Jahr zur verfügung stellt.

Als 2400. Spenderin durften wir Frau Sickinger aus Hamberg mit einem Blumenstrauß überraschen. Sie hat schon sehr oft gespendet und hat sich sehr gefreut.

Nicht zuletztz möchten wir uns bei allen freiwilligen Helfern für die Unterstützung bedanken. Ohne sie wären die 200 Arbeitsstunden nicht zu leisten. Das gilt auch für die tatkräftige Unterstützung durch unser Jugendrotkreuz.

Besuchen Sie auch mal unsere homepage:http://neuhausen.drk-pforzheim.de

Jahreshauptversammlung

Aus unserer Jahreshauptversammlung

Mehr Jugendliche als Aktive

Der Nachwuchs ist beim DRK Neuhausen besonders erfolgreich

Die Jugendarbeit unseres Ortsvereins ist besonders erfolgreich. Seit November 2016, so berichtet Bereitschaftsleiter Wolfgang Schmidt, gibt es sogar zwei Jugendgruppen.

Eine ab 14 Jahren mit zwölf Jugendlichen und noch einmal so viele mit Kindern und Jugendlichen ab der vierten Grundschulklasse. Der Besuch in der vierten Klasse der Verbandsschule im Biet scheint die Schüler und Schülerinnen außergewöhnlich begeistert zu haben. Am sogenannten "Blaulichttag" vor den Herbstferien ist unser Jugend-Rot-Kreuz in den vierten Klassen, informiert über das DRK und übt kleine Verbände. Kurz danach entstand aus den interessierten Viertkklässlern spontan die zweite Jugendgruppe.

Einen Rückblick auf das vergangene Jahr gab Steffen Haug im Bericht des Schriftführers bei der Hauptversammlung im Forcheneck in Tiefenbronn.

Die 13 aktiven Mitglieder des Ortsvereins leisteten zusammen 1 720 Stunden ehrenamtlichen Dienst. Dazu gehörte der 20. Blutspendetermin seit 1996.

584 Stunden davon wurden allein im Jugend-Rot-Kreuz geleistet.

Die in Steinegg lebenden Flüchtlinge halfen insgesamt 142 Stunden bei der Leerung der Kleider-Container und bei der Vorbereitung des Blutspendetermins.

Unser Bereitschaftsleiter Schmidt, der die Asylbewerber bei Gängen zu Ärzten, Ämtern und sonstigen Angelegenheiten unterstützt, war damit im vergangenen Jahr 419 Stunden unterwegs. Bei einer 40-Stunden-Woche sind das über 53 Tage. Anfang vergangenen Jahres war er sogar Geburtshelfer beim ersten in der Flüchtlingsunterkunft in Steinegg geborenen Kind. Dafür wurde er schon bei der letzten Jahresversammlung unter großem Gelächter zum "ehrenamtlichen Hebammer" ernannt.

An einem Samstag wurde auch überraschend eine Großübung angesetzt, an der ein Behandlungsplatz mit Zelt aufgebaut werden musste.

Im Herbst vergangenen Jahres nahm das Rote Kreuz mit 13 Aktiven an einer gemeinsamen Übung mit der Feuerwehr Steinegg teil. Unsere Jugendliche waren dabei die erfolgreichen Mimen.

Wolfgang Schmidt führte 2016 neun und Steffi Bogner einen Erste-Hilfe-Kurs durch. Fast jede Woche wurden die Altkleidercontainer in Neuhausen und den Ortsteilen geleert. 24 Tonnen kamen so zusammen. Dafür allen Spendern ein herzliches Danke schön.

Die Helfer vor Ort leisteten insgesamt 30 Stunden Dienst.

Jasmin Wegmann und Wolfgang Schmidt bestanden die Sanitätsausbildung mit Bravour. Für Wolfgang Schmidt war es bereits die dritte "Auffrischung".

Wie jedes Jahr half auch die Rot-Kreuz-Jugend in der Vesperkirche in Pforzheim

mit. Bei einer anderen Aktion bekamen die Jugendlichen Kleidung, Gewichte,

Handschuhe und Schuhe, die das Alt sein simulierten. So konnten die Jugendlichen selbst erleben, wie es ist, wenn Bewegung, Sehen und Hören altersbedingt eingeschränkt sind.  So entsteht viel Verständnis, wenn unsere Jugendlichen im Einsatz mit älteren Menschen zu tun haben.

Im Herbst sind drei Jugendliche zur Sanitätsausbildung angemeldet. Sie können danach in die Aktivengruppe wechseln.

Kassierer Axel Wendt konnte von einem erfreulichen Kassenverlauf berichten.

Spenden erreichen die dreifache Höhe der Mitgliedsbeiträge.

DRK-Ortsverein-Vorsitzender Reinhold Auer lobte die ehrenamtliche Arbeit und die erfolgreiche Jugendarbeit.

Vom stellvertretenden Kreis-Bereitschaftsleiter, Thorsten Lausche, wurden geehrt: Steffen Haug mit der silbernen Ehrennadel für 20 Jahre, Stefan Lichtblau für 10 Jahre und Stephi Bogner für 5 Jahre aktive Tätigkeit im DRK. Von den Jugendlichen sind Luisa Görgen und Carina Gerstetter seit fünf Jahren dabei, Jasmin Görgen und Justin Prax seit acht Jahren. Auch sie bekamen Anstecknadeln und Urkunden.

Unsere langjährigen Aktiven, eingerahmt vo Vorsitzenden R.Auer und Bereitschaftsleiter W.Schmidt

(Foto: Richter PK)

Erste Hilfe im Kindergarten Steinegg

Elf Eltern von Kindergartenkindern durfte unser Ausbilder Wolfgang Schmidt über Erstversorgung von Wunden informieren.

Ganz am Anfang stand aber die Vorsorge die Umgebung von Kindern "kindersicher" zu machen. Eltern sollen sich mal auf Augenhöhe neugieriger Kinder begeben und sehen, was es da alles zu erforschen gibt:

Flaschen mit farbigem - aber giftigem - Inhalt, Spülmittelflaschen, Tablettenschachteln, die  versehentlich nicht aufgräumt wurden, Blätter von Zimmerpflanzen, deren Blätter schwach giftig sind, Beeren im Garten.........

Auch auf scharfe Möbelkanten muss man achten.

Ist dann was passiert, heißt es gerade bei Kindern R U H E bewahren, Tränen trösten und Verletzungen versorgen.

Immer, wenn man selbst nicht weiter weiß, ist der Rettungsdienst über 112 zu alarmieren. Diese Nummer, sowie des wichtigsten Ärzte sollte unbedingt neben dem Telefon breit liegen.

Ansonsten wird Erste Hilfe geleistet, damit sich die Situation nicht verschlechtert.

Mit vielen Beispielen wurde der Abend gestaltet. Immer neu ist der Fingerkuppenverband.

Unserem Ausbilder hat es viel Spaß gemacht und so war es ein erfolgreicher, abwechslungsreicher Abend.

So sieht ein einfacher Kopfverband aus

Auch Väter waren dabei!!!!!

SAN Dienst beim Faschingsumzug des HAU HU

Unser diesjähriger Sanitätsdienst beim Umzug des HAU-HU verlief zumindest am Anfang recht ruhig.

Mit insgesamt 12 Rot-Kreuzlern, darunter auch 5 aus dem Jugend-Rot-Kreuz, wurde die Zentrale im Schwalbennest besetzt und mehrere Einsatzgruppen betreuten die gesamte Umzugsstrecke.

Bis 15.00 Uhr verlief es sehr ruhig. Und dann lief es Schlag auf Schlag. Alle Feldbetten in unserer Zentrale im Schwalbennest waren belegt. Auch wenn der Alkoholspiegel wohl recht hoch war, musste zum Glück kein Rettungswagen geholt werden.

Ausschlafen und von uns eine ständige Betreuung / Überwachung  war alles, was getan werden musste.

Ach ja, Erbrochenes putzen war auch noch angesagt.

Bei einem Jugendlichen, der ohne Eltern da war, waren andere Maßnahmen angesagt. Sein Zustand war so, dass der Rettungsdienst und die Polizei geholt werden musste.

Am Schluss waren es 9 Hilfeleistungen für Alkoholisierte, zwei Mal Versorgen von kleinen Platzwunden am Kopf. Ein Betroffener hat chronische Atembeschwerden und musste deswegen ins Krankenhaus gebracht werden. So hatten wir in diesem Jahr mehr Hilfeleistungen zu erbringen als im letzten Jahr.

Der Sanitätsdienst in der Monbachhalle verlief dagegen ereignislos.

Bei der Schlägerei im Zelt bei der Monbachhalle war unser Dienst schon lange beendet. Der Einsatz wurde vom Rettungsdienst aus Tiefenbronn erbracht.

Zu erwähnen ist außerdem, dass durch den verstärkten Einsatz von Ordnern am Hauptpunkt "Ortsmitte" dort alles sehr disziplienert ablief.

Ein herzliches Danke Schön an unsere Helfer. Insgesamt wurden 65 Einsatztstunden geleistet.

Rotes Kreuz beim Tag der Vereine in der Schlössle Galerie

Diese Gelegenheit unser Rotes Kreuz zusammen mit der Jugend zu präsentieren konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Einen ganzen Samstag lang demonstrierten wir für unser Publikum Erste Hilfe Maßnahmen:  Stabile Seitenlage bei Bewußtlosigkeit oder wenn keine Atmung mehr vorhanden war die Reanimation: Beatmung Mund zu Mund und Herzdruckmassage.

Ganz Mutige trauten sich sogar selbst, denn nur, was man mal gemacht hat, bleibt im Gedächtnis.

Kleine Gäste konnten ihre Kuscheltiere verbinden.

Als dann die Rittersleut bei uns wissen wollten, wie man mit einem angelegten Schutzpanzer reanimiert wurde, ließ sich das unser Ausbilder Wolfgang Schmidt nicht zweimal sagen. Im Mittelalter war man ja nicht zimperlich und so wurde die Herzdruckmassage mit "vollem körperlichen Einsatz" ausgeführt. Der Patient hat es überlebt und hätte sich bei seinem Lachanfall beinahe verschluckt. Aber auch dafür hat das Rote Kreuz Maßnahmen.

Trotz aller Ernsthaftigkeit der gezeigten Erste Hilfe, kam das Lustige nicht zu kurz.

Vielleicht sieht man den einen oder anderen dann in einem Erste Hilfe Kurs wieder.

Unsere Bären Mamis

Auch die Kleinen üben schon gekonnt

Immer erst den Helm abnehmen!!!

Er hats überlebt - ganz bestimmt

"Irgendwann pass mir diese Jacke auch"