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Dr. Tamble mit Praxisbeispielen beim Dienstabend

Mittlerweile ist es für uns schon Tradition geworden, dass Herr Dr. Tamble im Februar zu unserem Dienstabend in die Schule kommt.

Dieses Jahr waren wir sehr überrascht, keinen Vortrag wie sonst erleben zu dürfen. Stattdessen probten wir in Zweier-Teams aktuelle Vorfälle bei unseren Sanitätseinsätzen in der Gemeinde. Zum Beispiel akute Bauchbeschwerden oder akute Atemnot. Diese Einsatzbefehle der Leitstelle sind für uns nur erste Hinweise.

Das könnte dann eine Blinddarmentzündung oder im zweiten Fall ein Herzinfarkt sein. Unsere Aktionen wurden durch Herr Dr. Tamble beurteilt und mit Theoriekenntnissen erläutert. 

Für uns als ehrenamtliche Helfer sind die Erfahrungen aus der täglichen Arbeit eines ansässigen Arztes, der selbst Notarzt war und die Situationen kennt, sehr wertvoll und wir danken Herrn Dr. Tamble für seinen super Einsatz und seine Geduld.

Die Patientin mit Atemnot und Schmerzen in der Brust wird betreut und untersucht. Dazu gehört das Messen des Blutdrucks und die aufrechte Sitzhaltung und weitere Maßnahmen bis der Notarzt und der Rettungsdienst übernimmt.

SAN Dienst beim Faschingsumzug des HAU HU

Wie schon beim letztjährigen Sanitätsdienst beim Umzug des HAU-HU verlief zumindest am Anfang alles recht ruhig.

Mit insgesamt 15 Rot-Kreuzlern, darunter auch 5 aus dem Jugend-Rot-Kreuz, wurde die Zentrale im Schwalbennest besetzt und mehrere Einsatzgruppen betreuten die gesamte Umzugsstrecke.

15:00 Uhr muss wohl eine magische Zeit sein. Bis dahin lief alles ganz ruhig ab. Dann lief es Schlag auf Schlag. Alle Feldbetten in unserer Zentrale im Schwalbennest waren belegt. Auch wenn der Alkoholspiegel wohl recht hoch war, musste zum Glück kein Rettungswagen geholt werden.

Das gab´s auch noch nie. Ein Rettungswagen, der sich in den Umzug verirrt hatte, musste eigentlich zu einem Einsatz am Wendelin.

Ausschlafen und von uns eine ständige Betreuung / Überwachung  war alles, was getan werden musste.

Ach ja, Erbrochenes putzen war auch noch angesagt.

Bei zwei Jugendlichen, die ohne Eltern da waren, musste man einige Zeit um eine Handynummer der Eltern "kämpfen". "Meine Eltern werden arg enttäuscht von mir sein." Hoffentlich werden die Taxikosten vom Taschengeld abgezogen.

Um besser auf den Umgang mit renitenten Patienten und Angehörigen vorbereitet zu sein, wird im Laufe des Jahres unsere Bereitschaft auch eine Fortbildung in Deeskalation besuchen.

Am Schluss waren es 9 Hilfeleistungen für Alkoholisierte, zwei Mal Versorgen von kleinen Platzwunden und Schürfwunden. Der Sanitätsdienst in der Monbachhalle verlief dagegen ereignislos.

Zu erwähnen ist außerdem, dass durch den verstärkten Einsatz von Ordnern und Polizei  am Hauptpunkt "Ortsmitte" dort alles sehr disziplienert ablief.

Ein herzliches Danke Schön an unsere Helfer. Insgesamt wurden 113 Einsatztstunden geleistet.

Zu erwähnen wäre noch für unsere Fördermitglieder, dass ihre Beiträge zur Finanzierung solcher Einsätze dienen.